Liebe Oberbalmerinnen, liebe Oberbalmer,

Auf einem alten Strunk wächst ein junger Baum. Rundherum ist noch alles kahl.

Dieses Bild mahnt mich an die uralte Adventshoffnung der Propheten des Volkes Israel:

Aus einem Baumstumpf wird ein junger Trieb aufschiessen, ein neuer Zweig wird aus den Wurzeln aufbrechen.“

Das Bild und die alte Zuversicht machen Mut, auch in unserer unsicheren und turbulenten Zeit an der Weihnachtshoffnung festzuhalten und das zu tun, was wir tun können.

Die Dichterin Maria Sassin formuliert:

Jeden Tag hoffen, auch in der Nacht. Jeden Tag schenken, auch mit leeren Händen.

Jeden Tag lieben mit all unserer Menschlichkeit. Dann ist Weihnachten ganz nahe.

Ich wünsche uns in diesem Advent und für die kommende Weihnachtszeit, dass wir hoffen, schenken und lieben, da wo wir leben, da wo wir gebraucht werden. Ich wünsche uns, dass wir darüber hinaus gemeinsam mit vielen anderen überall auf der Welt das Kommen des göttlichen Lichtes in unsere Welt feiern.

In der Familienweihnachtsfeier am 3. Advent, 14. Dezember um 17 Uhr:

Das Kätzchen in der Weihnachtskrippe

An der Wintersonnwende 21. Dezember um 19.30 Uhr: Komm göttliches Licht!

Am Heiligabend, 24. Dezember in der Christnachtfeier um 22 Uhr:

Ich steh an deiner Krippe hier

Im Weihnachtsgottesdienst, 25. Dezember um 10 Uhr: O du fröhliche Weihnachtszeit!

Fürs Neue Jahr wünsche ich uns allen von Herzen, dass die Adventshoffnung tiefe Wurzeln schlägt und uns Mut und Kraft gibt für ein engagiertes Miteinander. Ich wünsche uns Glück, Dankbarkeit und Freude, Friede auf Erden und vorallem Gottes Segen.

Ihre Pfarrerin, Renate von Ballmoos